Klammer-Notfall festsitzende Zahnspangen

Home / Klammer-Notfall festsitzende Zahnspangen

„KLAMMER- NOTFALL“ – schnelle Hilfe bei festsitzenden Zahnspangen

Tipps für die schnelle erste Hilfe:

Brackets:

Trotz sorgfältigen Kürzens und Umbiegens der Drähtchen kommt es gelegentlich vor, dass beim Kauen oder Zähneputzen einer der Drähte sich so verbiegt, dass er stört. In diesen Fällen können Sie versuchen, mit dem Finger oder der Rückseite eines Streichholzes den störenden Draht an den Zahn zu drücken. Sollte das nicht klappen, könnte das mitgegebene Wachs helfen: Einfach eine kleine Kugel formen und auf die störenden Stellen drücken, sodass das Wachs richtig klebt. Um das festzustellen, sollte die feste Spange täglich einmal nach dem Zähneputzen auf lose Brackets oder Bänder untersucht werden. Dazu wird jedes Bracket und Band mit leichtem Fingerdruck auf festen Sitz geprüft. Sollte sich ein Band oder Bracket gelöst haben, so lässt es sich leicht mit den Fingern bewegen. Sollte sich das Band oder Bracket auch vom Bogendraht lösen, so lässt es sich vorsichtig herausnehmen. Bitte gut aufbewahren (auf keinen Fall wegwerfen!).

Bitte vereinbaren Sie einen Termin und bringen Sie das Bracket mit.
Wenn das lose Bracket/Band weiter sicher am Bogendraht befestigt ist, können Sie es im Mund belassen.
Auf jeden Fall muss das lose Bracket umgehend wiederbefestigt werden.
Bitte auch hier schnellstmöglich einen Termin in unserer Praxis vereinbaren!

Der Bogen ist aus dem Röhrchen gerutscht?

Es ist möglich, das Drahtende mit den Fingern oder einer Pinzette in das Röhrchen zurückzuschieben oder unter das Häkchen am Röhrchen zu klemmen, damit der Draht nicht mehr in der Wange piekt. Auch hier sollten Sie zur Kontrolle einen Termin vereinbaren.

Die neue Spange verursacht Schmerzen?

Schmerzen sind während der kieferorthopädischen Behandlung sehr selten. Wenn sie auftreten, dann meist direkt nach dem Einsetzen einer neuen Spange und manchmal nach dem „Nachstellen“.
Schmerzen halten gewöhnlich nicht länger als drei Tage an und treten vornehmlich beim Kauen auf.

Was schafft Abhilfe?

Verzicht auf harte Nahrung.
Leckere Rezept-Ideen für Suppen finden Sie bei uns auf der Website – einfach mal ausprobieren.
Im Notfall hilft auch eine verschreibungsfreie Schmerztablette (z. B. Paracetamol) oder das Naturprodukt Arnika verwenden.
Das Ausspülen des Mundes mit kaltem Wasser oder ein Eis kann erleichternd wirken, denn so lässt der Druck der thermoelastischen Drähte eine Zeit lang nach.
Sollte nach drei Tagen keine spürbare Besserung auftreten oder die Beschwerden schlimmer werden – gleich einen Termin vereinbaren.